SPD Main-Kinzig
SPD-Kreistagsfraktion

Meldung:

30. November 2017

Wie steht es um die Lehrerversorgung an den Schulen im Main-Kinzig-Kreis?

Mit einem entsprechenden Antrag zur Kreistagssitzung am 1. Dezember hakt die SPD-Kreistagsfraktion nach

Mit einem Antrag zur Sitzung des Kreistages am 1. Dezember bittet die SPD-Kreistagsfraktion den Kreisausschuss beim Staatlichen Schulamt nachzufragen, wie sich der hessenweite Lehrermangel im Main-Kinzig-Kreis niederschlägt. 

„Für uns ist dabei besonders von Interesse, inwieweit die tatsächliche Lehrerversorgung an den Schulen des Main-Kinzig-Kreises sich mit der seitens des Hessischen Kultusministeriums garantierten Grundunterrichtsversorgung und den zugesagten Zuschlägen deckt. Auch soll erfragt werden, wie viele Planstellen derzeit unbesetzt sind“, erklärt die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion, Uta Böckel. 

Darüber hinaus solle in Erfahrung gebracht werden, in welchen Fächern an welchen Schulformen derzeit Lehrerstellen in welchem Umfang nicht besetzt werden können. Wissen wollten die Sozialdemokraten außerdem, in welchem Umfang und in welchen Beschäftigungsverhältnissen an Grundschulen und Förderschulen bereits pensionierte Lehrkräfte und Lehrkräfte für Gymnasien oder Haupt- und Realschulen, zum Einsatz kommen. 

Schließlich solle die Frage beantwortet werden, wie viele Personen derzeit an den allgemeinbildenden Schulen des Main-Kinzig-Kreises unterrichten, die weder über ein Lehramt noch eine Lehrbefähigung verfügen.

„Der Presse ist zu entnehmen, dass an den hessischen Grundschulen und Förderschulen zum Beginn dieses Schuljahres mindestens 100 Lehrerstellen nicht besetzt waren. Nach dem Ende der Herbstferien, hatte das Kultusministerium mitgeteilt, dass ein Viertel der bisher unbesetzten Stellen besetzt werden konnte. Zudem wurde berichtet, dass ein nicht unerheblicher Teil der Personen, die an Hessens Schulen unterrichten, überhaupt nicht über ein Lehramt oder eine Lehrbefähigung verfügen. Wir wollen wissen, was diesbezüglich Sachstand an den Schulen im Main-Kinzig-Kreis ist“, erklärt Uta Böckel die Intention des Antrages. 

Um dem Mangel abzuhelfen, sollten nach Aussage des Hessischen Kultusministers auch Lehrkräfte mit dem Lehramt an Haupt- und Realschulen sowie dem Lehramt an Gymnasien an Grundschulen und Förderschulen zum Einsatz kommen. 

Darüber hinaus habe der Kultusminister pensionierte Grundschullehrer und Förderschullehrer in einem Brief gebeten, durch ihre Rückkehr den Mangel an Grundschullehrern und Förderschullehrern zu lindern. 

„Wir sehen also Klärungsbedarf darüber, ob auch im Main-Kinzig-Kreis bereits pensionierte Grundschullehrer und Förderschullehrer oder aber Personen, die überhaupt über kein Lehramt oder eine Lehrbefähigung verfügen, an den Schulen des Kreises unterrichten“, so Böckel abschließend.


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