SPD Main-Kinzig
SPD-Kreistagsfraktion

Infrastruktur sichert Wohlstand. Und eine erfolgreiche Region.

Mit einer guten Infrastruktur schaffen wir die Voraussetzungen für erfolgreiche Gewerbeansiedlung und bieten unseren heimischen Unternehmen wichtige Entwicklungsperspektiven. Durch eine attraktive Standortvermarktung wollen wir die wirtschaftliche Struktur des Main-Kinzig-Kreises stärken und durch Neuansiedlungen wohnortnahe Arbeitsplätze schaffen. Dadurch soll die Wirtschaftskraft des Main-Kinzig-Kreises gesteigert werden, denn sie ist die Basis für den Wohlstand aller Menschen in unserem Kreis.

Wir wollen die Anbindung an die Rhein-Main-Region verbessern, da unser Landkreis wirtschaftlich zu diesem Ballungsraum zählt und viele Bürgerinnen und Bürger täglich zu ihrem Arbeitsplatz pendeln. Hier wollen wir sowohl den öffentlichen Personennahverkehr als auch die Anbindung im Individualverkehr stärken. Wir fordern, dass der Bau der nordmainischen S-Bahn mit aller Entschiedenheit vorangetrieben wird, um so die Anbindung Hanaus und Maintals und in der Folge des gesamten Kreises an die Rhein-Main-Region zu stärken. Aus diesem Grunde setzen wir uns auch für die Kinzigtalbahn Frankfurt-Fulda ein und wollen erreichen, dass diese Strecke aus- bzw. neu gebaut wird, um dem seit Jahren gestiegenen Bedarf des Personen- und Güterverkehrs endlich gerecht zu werden. Weiter wollen wir auch dafür Sorge tragen, dass die Niddertalbahn unseren Bürgerinnen und Bürgern auch in Zukunft erhalten bleibt.

Die SPD Main-Kinzig fordert weiterhin den Ausbau des Busverkehrs in unserem Kreis. Dies begünstigt die Mobilität unserer Bürgerinnen und Bürger und ist gleichzeitig ökologisch sinnvoll. Wir setzen uns für gute Verkehrsverbindungen in die Rhein-Main-Region ein und wollen erreichen, dass die Busverbindungen auf den Hauptachsen im Main-Kinzig-Kreis weiter verbessert werden. In diesem Zusammenhang fordern wir auch den Ausbau der Omnibusbahnhöfe in Langenselbold und Freigericht-Somborn.

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten setzen bei der Entwicklung von zukünftigen Nahverkehrskonzepten auf innovative Lösungen wie z. B. Expressbuslinien zu Bahnhöfen, Zentren und attraktiven Zielen entlang der bestehenden Hauptverkehrsachsen und sowie sogenannte Senioren-Busse zur Ergänzung der Hauptstrecken und auf innerörtlichen Linien. Diese Lösungen sollen die Attraktivität der öffentlichen Verkehrsmittel für noch mehr Bürger erhöhen.

Im Bereich des Individualverkehrs wollen wir durch den geplanten Riederwaldtunnel eine verbesserte Anbindung an die Rhein-Main-Region erreichen. Damit stärken wir den Wirtschaftsstandort Main-Kinzig-Kreis und entlasten 60.000 Pendler aus unserem Kreis, die täglich zu ihrem Arbeitsplatz in den östlichen Ballungsraum Frankfurt fahren müssen. 2009 war der erste Spatenstich für den Bau des Tunnels. Wir setzen uns mit Nachdruck dafür ein, dass der Termin der Fertigstellung 2017 eingehalten wird. Weiter fordern wir die zeitnahe Fertigstellung des Lückenschlusses der A66 zwischen Neuhof und Fulda. Um die unzureichende Ausstattung der hiesigen Autobahnen zu verbessern, wollen wir den Bau neuer Rasthöfe – wie den derzeit in der Diskussion stehenden in Maintal – ermöglichen.

Soziale Infrastruktur

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wollen die öffentliche Daseinsvorsorge sicherstellen und bewahren. Wir vertreten die Ansicht, dass die Versorgung mit Gas, Wasser und Strom weiter in kommunaler Hand bleiben muss, weil dies die grundlegenden Interessen unserer Bürgerinnen und Bürger betrifft. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten stellt die Trägerschaft durch unsere Kommunen oder den Kreis einen wesentlichen Vorteil dar: Der Kreis bleibt handlungsfähig und die Versorgungssicherheit der Menschen kann garantiert werden. Gleichzeitig können wir dafür Sorge tragen, dass die Arbeitsplätze in diesen Bereichen in unserem Kreis erhalten bleiben. Wir stellen uns daher gegen die pauschale Privatisierung öffentlicher Betriebe und setzen uns, unter der Bedingung der wirtschaftlichen Führung, für den Erhalt der kreiseigenen und kreisbeteiligten Unternehmen und Gesellschaften ein. Durch solides Haushalten in der Abfallwirtschaft konnten wir seit 2005 die Gebühren für die Bürgerinnen und Bürger entgegen aller Trends stabil halten. Wir setzen uns als Sozialdemokraten dafür ein, dass es auch im Jahr 2011 keine Erhöhung der Müllgebühren geben wird.

Die demografische Entwicklung und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen sind auch in unserem Kreis zu spüren. Die Menschen werden immer älter – und das ist auch gut so. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wollen Seniorenbeiräte und ähnliche Gremien unseres Kreises dabei unterstützen, dass ältere Menschen in unserem Kreis so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden leben können. Dafür wollen wir gemeinsam das System aus kreiseigenen und öffentlichen Pflegeeinrichtungen auf der einen und privaten Anbietern auf der anderen Seite im örtlichen und ambulanten Bereich ausbauen und optimieren und den Bedürfnissen der Menschen anpassen. Für Menschen, denen nicht mehr zu Hause geholfen werden kann, wollen wir in unserem Kreis ein flächendeckendes Angebot an teil- und vollstationärer Hilfe ermöglichen. Einen besonderen Stellenwert hat die neu geplante Einrichtung der sogenannten „5. Generation“ in Sinntal, die ein Modell für die vollstationäre Pflege, gerade im ländlichen Raum, sein kann. Dabei wollen wir nicht nur traditionelle Pflegeeinrichtungen weiter unterstützen, sondern auch neue, innovative sowie visionäre Ideen und Projekte in der Altenhilfe, wie z. B. das sogenannte „Depandecemodell“, neu denken. Hier spielen gerade die sieben, bald acht kreiseigenen Pflegeeinrichtungen eine wichtige Rolle als Marktführer im vollstationären Bereich im Kreisgebiet. Dies gilt auch für den Bereich der hausärztlichen Versorgung, gerade im ländlichen Raum, die es konzentriert mit den einzelnen betroffenen Kommunen, den Ärzten und Verbänden zu erhalten gilt. Die Main-Kinzig-Kliniken als medizinisches Zentrum bleiben in öffentlicher Trägerschaft und sichern damit eine hochwertige medizinische Versorgung für die Bürgerinnen und Bürger.

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