SPD Main-Kinzig
SPD-Kreistagsfraktion

Neue Energie. Naturräume bewahren.

Wichtigstes Ziel unserer Umwelt- und Naturschutzpolitik für unseren in weiten Teilen ländlich geprägten Kreis bleibt es, die natürlichen Lebensgrundlagen und deren Vielfalt für zukünftige Generationen zu schützen. Dabei legen wir besonderen Wert auf einen vernünftigen Ausgleich von Ökonomie und Naturschutz. Wir sind davon überzeugt, dass diese verschiedenen Interessen miteinander vereinbar sind, und zwar weder auf Kosten des Naturschutzes, noch zu Lasten der Wirtschaftskraft.

Nach dem Motto „Global denken, lokal handeln“ setzen wir uns für den Erhalt unserer wertvollen Kulturlandschaft mit ihrer umfangreichen Arten- und Biotopvielfalt ein. Weiter wollen wir eine umweltschonende Flächenbewirtschaftung vorantreiben und Projekte unterstützen, die der regionalen Produktion hochwertiger und gesunder Nahrungsmittel dienen.

Die Förderung regenerativer Energieerzeugung ist uns ein besonderes Anliegen. Der Ausbau soll aus mehreren Gründen geschehen: Um die Energieversorgung für zukünftige Generationen in unserem Kreis nachhaltig zu gewährleisten und um die negativen Auswirkungen des Klimawandels zu bremsen. Gleichzeitig wird die Wettbewerbsfähigkeit unserer heimischen Wirtschaft gefördert und es können neue Arbeitsplätze in diesem zukunftsträchtigen Wirtschaftssektor entstehen. Schon heute werden fast 30 Prozent der Menschen im Main-Kinzig-Kreis mit Energie aus erneuerbaren Quellen versorgt. Mittelfristig wollen wir erreichen, dass 75 Prozent aller Menschen in unserem Kreis durch nachhaltige Energieerzeugung versorgt werden. Dies soll durch den Ausbau der Technologien Erdwärme, Solarstrom, Blockheizkraftwerke und Biogas/Biomasse und in Absprache mit den Kommunen auch mit Windkraft geschehen, wo in unserem Kreis noch erhebliche Wachstumspotenziale liegen. Dabei wollen wir verstärkt Partnerschaften mit den heimischen Unternehmen und lokalen Energieversorgern eingehen, um innovative und bezahlbare Projekte (z.B. Solartechnik) für private Haushalte zu ermöglichen.

Unser übergeordnetes Ziel ist eine Gesellschaft, die ohne fossile Energieträger auskommen kann. Mittelfristig muss man hierfür weg von den den Strommarkt beherrschenden Konzernen. In diesem Zusammenhang bekennen wir uns ausdrücklich zum geplanten Atomausstieg, wie er von der Rot/Grünen Bundesregierung beschlossen wurde.

Die Potenziale regionaler Energieversorger, (z.B. Kreiswerke) müssen genutzt werden, indem weiterhin massiv in erneuerbare Energien, flexible dezentrale und hocheffiziente Kraftwerke, moderne Speichertechnologien und intelligente Netze investiert wird.

Das Dächerprogramm für Photovoltaikanlagen wollen wir fortführen. Ebenfalls wollen wir die energetische Gebäudesanierung und den Bezug von Ökostrom ausweiten. Auch ist es uns ein Anliegen, den Energieverbrauch durch intelligente Steuerungstechnologien und die Wärmebereitstellung über erneuerbare Energien und Kraft-Wärme-Kopplung weiter zu reduzieren. Daher wollen wir alle kreiseigenen Liegenschaften auf die Möglichkeit der Nutzung von regenerativer Energien überprüfen lassen.

Zu einem nachhaltigen Umweltschutz gehören auch intelligente Konzepte der Müllvermeidung und -trennung. Seit Jahren sinkt die Müllmenge im Main-Kinzig-Kreis. Unter anderem hat sich die getrennte Einsammlung und Verwertung von Bioabfällen seit Jahren bewährt. Der im Main-Kinzig-Kreis eingesammelte Bio- und Grünabfall wird in drei Kompostierungsanlagen kompostiert.

Um das ohnehin schon gestiegene Umweltbewusstsein unserer Bürger weiter zu steigern, fordern wir, dass schon in der frühkindlichen Bildung, in pädagogischen Zentren, in der Fortbildung von Erzieherinnen und Erziehern und in der Zusammenarbeit mit den Bildungspartnern umweltpädagogische Elemente in die Bildungsarbeit mit aufgenommen werden. So können gerade Kinder und Jugendliche für den Umweltschutz sensibilisiert werden.

SPD Main-Kinzig

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