Kopernikusschule in Freigericht ist sehr gut aufgestellt für den Wechsel zu G9

249 Schülerinnen und Schüler haben in den vergangenen Tagen die kooperative Gesamtschule in Freigericht mit dem Abitur in der Tasche verlassen. Der erste sogenannte „Doppeljahrgang“ aus G8 und G9 hat somit die Reifeprüfung erfolgreich abgelegt. Aufgrund eines einstimmigen Beschlusses der 17-köpfigen Schulkonferenz wechselt die Schule mit dem Schuljahr 13/14 zu G9.

 

„Unser Kollegium hat sowohl die Umsetzung von G8 gemeistert und wird nun auch mit dem Wechsel zu G9 im Sinne der Schülerinnen und Schüler umgehen“, erklärt die Schulleiterin der größten allgemeinbildenden Schule Deutschlands, Anna Maria Dörr.

 

Sicher ist, dass der Wechsel zu G9 zunächst eine Entlastung für die jungen Menschen bedeutet. „Den Schülerinnen und Schülern steht definitiv mehr Zeit zum nachhaltigen Lernen zur Verfügung und zur Teilnahme an Förder- und Coachingprogrammen der Schule. Darüber hinaus haben sie auch genügend Zeit um beispielsweise an Schüleraustauschen und Berufsorientierungsangeboten teilzunehmen“, meinen Uta Böckel, Vorsitzende des Bildungsausschusses im Kreistag und Christoph Degen, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Bildung der SPD im Main-Kinzig-Kreis.

 

G9plus nennt die Schule ihr neues Programm und trägt damit dem Schüler-, aber auch dem Elternwillen Rechnung. Auch die vielfältigen Programme im Bereich soziales Lernen sollen durch G9plus gestärkt werden. Dazu zählen Suchtprävention genauso wie Berufsberatung und Methodentraining an allen drei Schulzweigen der Kopernikusschule.

 

Ab dem Schuljahr 2013/2014 wird die Schule an 4 Tagen pro Woche bis 16.00 Uhr offene Angebote im Programm haben. Der gymnasiale Zweig wird dann 6-zügig laufen, der Realschulzweig 5-zügig und am Hauptschulzweig wird eine Klasse gebildet. Außerdem gibt es an der Gesamtschule weiterhin 2 SchuB-Klassen. Das Kollegium besteht zurzeit aus 198 Lehrkräften, verteilt auf 145 Stellen.

 

„Wir sehen die Kopernikusschule sehr gut aufgestellt und hoffen, dass mit der Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 nun wieder ein wenig Ruhe in die hessische Bildungslandschaft einkehrt. Wichtig ist, dass das Kind im Mittelpunkt steht, so wie es hier in Freigericht der Fall ist“, so Uta Böckel und Christoph Degen abschließend.